Dienstag, 5. September 2017

Interview mit dem Pianisten Rainer-Maria Klaas über „DIE ANDERE MODERNE"

Interview mit dem Pianisten Rainer-Maria Klaas über „DIE ANDERE MODERNE"
Zum Konzert mit Publikumspreis DIE ANDERE MODERNE 2017 am 3.9.2017 um 18 Uhr im Nibelungensaal des Alten Rathauses Lorsch
Stadt Lorsch: Martin Münch schreibt „Wir haben das Format des Neckar-Musikpreises  vor sechs Jahren aus der Taufe gehoben. Wir möchten beweisen, dass neue ernste Musik nicht automatisch unverdaulich, ausschließlich dissonant und Publikumsschreck-mäßig nach Donaueschingen oder Darmstadt klingen muss, vielmehr auch verständlich sein kann, spannend und manchmal richtig verführerisch.“ – Das klingt ein bisschen herablassend oder verächtlich, was die moderne E-Musik betrifft, finden Sie nicht?
RMK: Die Problematik der Publikumsferne von Neuer Musik gibt es nach wie vor, auch wenn die Fronten nicht mehr so undurchdringlich sind wie noch vor 20 oder 30 Jahren. Natürlich kann es auch bei der „Anderen Moderne“ nicht um Hörer gehen, die schon bei der kleinsten Dissonanz – etwa bei Beethoven, Chopin oder Debussy – zusammenzucken; die müssen ihr Heil in einfacherer Musik suchen, warum auch nicht.
Stadt Lorsch: Teilen Sie denn die Meinung von Martin Münch?
RMK: Insoweit er Musik meint, die bewusst auf hermetische Abgrenzung vom „einfachen Hörer“ angelegt ist, die man stundenlang auch dem Fachmann erklären müsste, um sie halbwegs „genießbar“ zu machen: ja;
oder Musik, die rein theoretisch konzipiert, deren Klangergebnis also eher Nebensache oder Zufall ist: ja;
oder Werke, deren Ausführbarkeit auf den beteiligten Instrumenten in Frage steht, weil der Komponist sein Metier nicht beherrscht: ja.
Übrigens auch alles, was zu lang oder zu langweilig ist, aber das gibt es auch schon in früheren Jahrhunderten.
Stadt Lorsch: Was also erwartet das Publikum am 3. September?
RMK: Vor allem: Eine äußerst vielseitige Mischung von Personalstilen und originellen Kompositionsansätzen, die überwiegend beweisen, dass das Potential zu „Neuem“ noch nicht erschöpft ist – darunter übrigens wiederum ein Dutzend Uraufführungen.
Stadt Lorsch: Martin Münch beklagt, dass es der Preis schwer habe, weil er „quer zum Mainstream“ liege in seiner Ausrichtung. Kann man, was zeitgenössische E-Musik betrifft, überhaupt von „Mainstream“ sprechen?
RMK: Wir geben mit diesem Wettbewerb zahlreichen Komponisten (es haben seit Beginn rund 70 teilgenommen) eine Möglichkeit, Gehör zu finden, die bei den meisten der gängigen Kompositionswettbewerbe keine Chance hätten – insofern liegen wir außerhalb eines gewissen „Mainstreams“.
Stadt Lorsch: Was glauben Sie, wird durch diesen Preis befördert? Der Mut, sich überhaupt auf so einen Begriff wie „Moderne“ einzulassen?
RMK: Was das Publikum angeht, ist das sicher ein Aspekt. Aber auch den Komponisten wird eine Plattform geboten, die in dieser konzentrierten und regelmäßigen Form, wenn ich es richtig sehe, sonst nicht existiert.
Stadt Lorsch: Ist der Begriff der „Anderen Moderne“, unter dem das Konzert firmiert, nicht irreführend, weil er eigentlich historisch zurückführt (immerhin sind wir ja mindestens schon in der Postmoderne). Hat man den Begriff des „Zeitgenössischen“  bewusst vermieden, um niemanden zu verschrecken?
RMK: In meinen jungen Jahren unterschied man im Konzertbetrieb ganz im Gegenteil zwischen „Moderne“ (die möglicherweise das Publikum abschreckte) und „zeitgenössischen Komponisten“ (die als „verdaulich“ galten, wie Hindemith, Britten, Milhaud etc.). Die „Postmoderne“ taugt meines Erachtens nicht als dauerhafter Begriff für eine neue Epoche. Wir müssen als Kunstschaffende uns schon weiter an der jeweiligen „Moderne“ abarbeiten.
Lorsch: Man spricht von der Musik des 19. und der Musik des 20. Jahrhunderts (als deren ausgezeichneter Interpret Sie genannt werden). Was ist der Musik des 21. Jahrhunderts hingegen eigen? Und werden wir diese Anklänge in dem Konzert ausmachen können?
RMK: Wie ich schon andeutete, die Musik des 21. Jahrhunderts unterscheidet sich für mich – noch – nicht griffig genug von den Strömungen des 20. Jahrhunderts. Das müssen Spätere beurteilen. Das 19. Jahrhundert hat man etwa 1890 oder 1910 auch noch nicht als homogenen Block gesehen.
Stadt Lorsch: Was  muss für Sie ein Stück oder gar eine neue Komposition enthalten, damit Sie diese elektrisiert, gefangen nimmt, begeistert?
RMK: Soweit es um Klavierwerke geht, erwarte ich eine wirklich klavierspezifische Klangsprache, die es dem interpreten ermöglicht, zu „zaubern“, also letztlich das Klavier vergessen zu machen und sich komplexere Klangkörper (Streichquartett, Chor, Orchester etc.) vorzustellen.
Stadt Lorsch: Ungewöhnlich ist Ihre Bandbreite. Üblich ist eher, dass sich ein Interpret zu einem einzigen oder einigen wenigen Komponisten, zu einer Epoche hingezogen fühlt. In Bezug auf Sie spricht man von 2000 Kompositionen und 900 Komponisten, die Sie in Ihrem Repertoire haben. Was treibt Sie an: ein eher sportlicher Ehrgeiz, eine künstlerische Fragestellung oder eine musikalische Unersättlichkeit, eine unersättliche Neugier auf möglichen neuen Erkenntnisgewinn?
RMK: Die Neugier, immer wieder neue Stücke in die Finger zu bekommen, treibt mich seit meinem 12. Lebensjahr um. Die Vielzahl der Komponisten ergab sich zum Teil aber auch eher zufällig durch meinen häufigen beruflichen Einsatz als Kammermusiker, bekannt dafür, dass er auch kurzfristig ein neues Stück lernen kann. Es gibt aber eine Reihe von Komponisten, von denen ich über die Jahrzehnte viele Stücke gespielt habe und denen ich vorzugsweise „treu“ bin, so Bach, Mozart, Beethoven, Chopin, Liszt, Alkan, Brahms, Debussy, Godowsky, Skrjabin, Rachmaninow, Reger, Ravel, Prokofjew, Hindemith, Castérède, Münch – eigentlich keine völlig ungewöhnliche Liste.
Stadt Lorsch: Haben Sie innerhalb der diesjährigen Einsendungen zum Neckar-Musikpreis schon einen Favoriten? Und warum?
RMK: Das würde ich im Vorfeld des Wettbewerbskonzert tunlichst nicht verraten. Es gibt aber einige Stücke, die ich in den kommenden Monaten gern im akuten Repertoire behalten und hier oder da noch einmal aufführen möchte.

Das Interview mit Rainer-Maria Klaas führte die Leiterin des Kulturamtes Lorsch Gabi Dewald.

Montag, 4. September 2017

Erinnerung :: Di. 5.9. Weinsberg :: Mi. 6.9. Schloss Dallau :: Sa. 9.9. Schloss Bad Rappenau :: So. 10.9. Schloss Beilstein :: REFLEXIONEN mit Zsuzsa Kollár :: Infobrief Neckarfestival 9

Di. 5.9. Concertino Weinsberg :: Mi. 6.9. Schloss Dallau
Sa. 9.9. Schloss Bad Rappenau :: So. 10.9. Schloss Beilstein


Sehr geehrte Damen und Herren,
 liebe Freunde des Neckar-Musikfestivals,

wir gestatten uns, Sie mit diesem Schreiben an unsere Konzerte REFLEXIONEN mit der Pianistin Zsuzsa Kollár aus Budapest in Weinsberg, Dallau, Bad Rappenau und Beilstein zu erinnern:

ERINNERUNG:

Di. 5. Sept. 2017, Klinikum am Weissenhof, Festsaal, 19:30 Uhr
Reflexionen
Couperin-Ravel, Händel-Brahms
Zsuzsa Kollár (Budapest), Klavier (F)

Mi. 6. Sept. 2017, Schloss Dallau, 19:30 Uhr
Reflexionen
Münch und Couperin-Ravel
Zsuzsa Kollár (Budapest), Klavier (S)
Sa. 9. Sept. 2017, Wasserschloss Bad Rappenau, 19:30 Uhr
Reflexionen
Münch und Händel-Brahms
Zsuzsa Kollár (Budapest), Klavier (S)
So. 10. Sept. 2017, Schloss Beilstein, 19:30 Uhr
Reflexionen
Münch und Couperin-Ravel
Zsuzsa Kollár (Budapest), Klavier (N)

Partner: Klinikum am Weissenhof Weinsberg, Gemeinde Elztal, Kulturamt Bad Rappenau, Schloss Beilstein.

Unsere Förderer siehe weiter unten.


Zsuzsa Kollár Klavier stellt ihre Konzert im September 2017 unter das Thema „Reflexionen".
Mit Tombeau bezeichneten die französischen Komponisten des Barock Trauerstücke für verstorbene Kollegen. Im Jahre 1914 schrieb Maurice Ravel einen solchen Tombeau zur Erinnerung an den größten Barockkomponisten Frank- reichs: François Couperin. Da die Stücke sukzessive während des Ersten Weltkriegs entstanden, wurden sie bald zu einer Trauermusik ganz andrer Art: Ravel widmete jeden
einzelnen Satz dem Gedenken an einen gefallenen französischen Soldaten aus seinem Freundeskreis. Nach dem Krieg wählte Ravel vier Sätze der Klaviersuite aus, um sie in prachtvoller Weise zu orchestrieren.
Mit 28 Jahren schrieb Brahms die Händel-Variationen im September 1861 in Hamburg-Hamm. In einzigartiger Weise verbindet das Werk Barockmusik mit Musik der Hochromantik. Es enthält ein Siciliano, eine Musette, einen Kanon und eine Fuge. Wie Bachs Goldberg-Variationen, Beethovens Diabelli- Variationen und Schumanns Sinfonische Etüden gehört op. 24 zu den wichtigsten Variationenwerken der Klavierliteratur.
Brahms überschrieb das Autograph mit „Variationen für eine liebe Freundin" und schenkte es Clara Schumann. Brahms selbst führte sein op. 24 unter anderen in Oldenburg und auch in Budapest öffentlich auf.
Mit Werken von Händel kam Brahms wohl schon als Schüler in Berührung. Als Thema wählte Brahms die Aria der Suite B-Dur aus, und es folgen 25 Variationen und ein großartige Fuge.

In Weinsberg spielt Zsuzsa Kollár das Gegensatzpaar Couperin-Ravel und Händel-Brahms. In den weiteren drei Konzerten ihrer Tournee im Rahmen des Neckar-Musikfestivals stellt sie jeweils einen dieser Blöcke der Uraufführung der umfangreichen „Impréssions méditatives" op. 53 von Martin Münch entgegen.

Ticket-Vorverkauf für die Konzerte des Neckar-Musikfestivals bei RESERVIX:

Mit freundlicher Unterstützung der
Guttman Family Donor Advised Fund gGmbH

Die Konzerte im Heilbronner Raum finden statt mit freundlicher Unterstützung der


sowie dem Regierungspräsidium Karlsruhe, der Raiffeisenbank Elztal und weiteren Förderern (s.u.).

!!! Bitte benutzen Sie in Zukunft für Ihre Kommunikation mit uns nicht mehr die alten Mail-Adressen info@neckar-musikfestival.de oder info@neckarfestival.de sondern ausschliesslich neckar-musikfestival@piano-international.de !!!

Wir danken allen Partnern, Förderern, Sponsoren und freuen uns auf Ihren Besuch!


Mit musikalischen Grüßen

Martin Münch

- - -

Neckar-Musikfestival
Eintrittspreise: Normalpreis Vorverkauf 12 Euro / erm. 8 Euro, Abendkasse 3 Euro Zuschlag (N).
Reduzierter Preis: Vorverkauf 7 Euro / erm. 5 Euro, Abendkasse 3 Euro Zuschlag (R)
Konzerte zum Sonderpreis: Abendkasse und VVK 6 Euro (S).
Partnerkonzerte eigene Preise, mit PianoCard ermäßigt (P).
Concertino Weinsberg Eintritt frei (F).
PianoCard (Abo für das Hauptprogramm für Mitglieder im NMF-Förderverein): 50 Euro
Infos: www.neckarmusikfestival.de
Änderungen vorbehalten


Wir danken unseren Partnern und Förderern 2015/16/17:

Stiftung Landesbank Baden-Württemberg
Guttman Family Donor Advised Fund gGmbH
Volksbank Heilbronn

Baden-Württemberg Stiftung

Golfclub Heidelberg Lobenfeld
Stiftung Deutsche Pfandbriefbank
Gemeinde und Kulturstiftung Neckarwestheim
Kulturamt der Stadt Heidelberg - Kulturamt Bad Wimpfen - Stadt Gundelsheim

Klinikum am Weissenhof Weinsberg - Kulturetta Gundelsheim

Volksbank Kraichgau - Raiffeisenbank Elztal
Istituto Italiano di Cultura Stuttgart
Alexander Glasunow Stiftung München

Regierungspräsidium Karlsruhe
Augustinum Heidelberg
Rudolf Jung - Siegelsbach

Peter van Bodegom, Heidelberg - Georg Seyfarth, Heidelberg
Manuela Janicki, Karlsruhe - Dietrich Haag - Heidelberg

Schlosshotel und -restaurant Liebenstein - VHS Edingen-Neckarhausen
Gemeinde Dallau - Kulturamt Bad Rappenau
Kulturamt und Musikschule Viernheim - Kulturschmiede Neckargartach Heilbronn
Humanistisches Zentrum Stuttgart - Freie Musikschule Heidelberg
Gemeinde Rechberghausen - Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim
Jahrhundertwende-Gesellschaft Heidelberg - Schloss Wolfsbrunnen Heidelberg
Musikwissenschaftliches Institut der Universität Tübingen

sowie allen weiteren Partnern
www.neckarmusikfestival.de

Das Team des Neckar-Musikfestivals 2017:
Martin Münch (VisdP), 
Herta Neulist,
Walter Tydecks, Liane Opitz, Beatrice Leonhardt

Rahmenprogramm:
Dorothea von Albrecht und Barbara Rosnitschek

- - -

P.S. Wenn Sie den Newsletter nicht mehr erhalten moechten genügt eine kurze "Unsubscribe"-Nachricht.
   Auch für eine Info bei eventuellem doppelten Erhalt sind wir dankbar.

Sonntag, 3. September 2017

Martin Münch: Valses sentimentales op. 48 - Text

Der Komponist Martin Münch schreibt über sein Werk: „Die Valses sentimentales op. 48 sind im Jahr 2009 entstanden. Ursprünglich biographisch initiiert erwuchs in mir im Laufe des Kompositionsprozesses recht schnell ein ganzer Katalog an heterogenen musikalischen Bedürfnissen und Intentionen. Dabei hat der Walzer als Gattung für mich schon immer eine herausragende Rolle gespielt. Angefangen vom „Walzer, auf den man nicht tanzen kann“ (noch opus null) über die von mir auch heute noch immer als wunderschön und gelungen empfundene Valse lente aus meinem 1. Klavierkonzert op. 3 und viele einzelne Walzer in zahlreichen meiner Suiten und Zyklen hatte ich den Wunsch, endlich einmal einen gültigen und meine musikalischen Anliegen zusammenfassenden Walzer-Zyklus zu schaffen, der sich auf der Höhe meines aktuellen Stils befindet und dennoch gleichzeitig von der Aufführungsschwierigkeit her im gemässigten und zugänglichen Bereich verbleibt

Der Walzer schlechthin für mich ist „La Valse“ von Ravel, der Walzer, nach dem man eigentlich keinen anderen Walzer mehr schreiben kann. Das sah ich jahrzehntelang auch so. Alle seitdem komponierten Walzer erschienen mir wechselweise als Lüge oder als banal-belanglose Spielereien, egal ob in der unterhaltenden oder ernsten Musik. Bei der Komposition musste ich insofern auch an Beethovens als unübertrefflich empfundene Symphonien denken, die die Komponisten der Romantik vor die Aufgabe stellten, sich entweder weg zu ducken (Mendelssohn, Schumann), ihn zu überhöhen (Bruckner), ihn unterwürfig weiterzuführen (Brahms), oder etwas ganz anderes zu machen (Liszt, Tschaikowsky). Jeder meiner acht Walzer mag neben vielem Anderem auch eine jeweils andere Art der Reaktion auf Ravels Jahrhundertwerk darstellen, wobei ich nicht nur im Titel eher auf seine 1911 entstandenen „Valses nobles et sentimentales“ Bezug nehme und mich vor diesen musikalisch verbeuge. Analog zu Schubert entschied ich mich für einen der beiden Titel „Valses sentimentales“, und wollte es dabei ursprünglich auch belassen - bis ich mich 2015 dann doch entschloss auch einen Zyklus „Valses nobles“ zu komponieren.

Stilistische und ausdrucksartige Vielfalt, die dennoch nicht nur durch meine Persönlichkeit garantiert und gleichzeitig zusammengehalten wird, sondern auch durch inner-musikalische Gesetzmäßigkeiten, war mir ein besonderes Anliegen. Die Walzer Nr. 2, 4 und 8 können als tonal bezeichnet werden, 1 und 3 als erweitert tonal, 5, 6 und 7 als modal. Der erste, von Freunden auch „Bleiwalzer“ genannt, definiert mit seiner kompromisslosen Intensität gleich ein Eingangstableau, an dem man nicht vorbeikommt, man hat sich ihm zu stellen. Beim Übergang zum zweiten Walzer liess ich mich vom wunderbaren Stimmungswechsel inspirieren, der Zemlinsky in seiner „Lyrischen Symphonie“ beim Übergang des schwerlastenden ersten Satzes „Ich bin ruhelos“ zum zweiten, weiblich-launischen „Mutter, der junge Prinz“  gelungen ist, und ich bin mit dem Ergebnis sehr glücklich. Der dritte Walzer widmet sich dem in Musik geronnenen Anliegen des Fortbestandes der europäischen Freiheiten gegen ihre aktuellen Bedrohungen und strahlt daher eine kraftvoll, trotzig-kompromisslose Atmosphäre aus.

Der vierte langsame Walzer dient der Erholung und dem entspannten Atemnehmen, während der fünfte ebenfalls langsame Walzer mit einer bezaubernd-magischen Stimmung aufwartet, in der im Mittelteil die Tonalität auf den schärferen symmetrischen Modus zweier Halbtöne und eines Ganztons zurückgreift, dabei aber in einer sanft-weichen, zauberhaften Klanglichkeit verbleibt. Im sechsten Walzer verbindet sich die Gattung des Walzers mit einem Scherzo und transportiert eine schier unbändige Energie, die im Mittelteil versöhnlich auf russisch-romantisch inspirierte Stimmungen zurückgeht, bevor sie in einer verkürzten Reprise mit explosiver Entladung endet. Der siebente Walzer wurde von Zuhörern der zahlreichen Aufführungen schon (klanglich nicht ganz unzutreffend) als „Musik zu einem Hitchcock-Film“ apostrophiert, während der abschliessende achte Walzer den Zyklus zu einem tonal-wirkungsvollen, unvermittelten Ende führt, der eher als Schicksalsschlag denn als notwendiger und abrundender Abschluss erlebt werden mag.“

Freitag, 1. September 2017

Erinnerung :: So. 3.9. Nibelungensaal Lorsch 18h :: Mo. 4.9. Schloss Wolfsbrunnen Heidelberg 20h :: Die Andere Moderne mit Rainer Klaas :: Infobrief Neckar-Musikfestival 9

   SO 3.9 LORSCH - MO 4.9. HEIDELBERG

Sehr geehrte Damen und Herren,
 liebe Freunde des Neckar-Musikfestivals,

wir gestatten uns, Sie mit diesem Schreiben an unsere beiden Konzerte zum Thema „Die Andere Moderne" mit dem Dortmunder Pianisten Rainer Maria Klaas in Lorsch und Heidelberg zu erinnern:

ERINNERUNG:

So. 3. Sept. 2017, Lorsch, Nibelungensaal im Alten Rathaus, 18h
Die andere Moderne
20 Komponisten mit zeitgenössischem Wohlklang/Publikumspreis
Rainer Klaas (Dortmund), Klavier (R)

Mo. 4. Sept. 2017, Heidelberg, Schloss Wolfsbrunnen, 20 Uhr
Die andere Moderne
Das Preisträgerstück 2017 & Werke von Komponisten der „Anderen Moderne"
Rainer Klaas (Dortmund), Klavier (S)

Partner: Kulturamt der Stadt Lorsch und Restaurant Schloss Wolfsbrunnen, gefördert vom Kulturamt der Stadt Heidelberg


Quer zum Mainstream, klangsinnlich
Neckar-Musikpreis wird am 3. September in Lorsch vom Publikum entschieden

Am 3. September wird in Lorsch der Neckar-Musikpreis 2017 im Rahmen der Reihe der Rathauskonzerte verliehen. Die Jury ist dabei das Publikum. Das ist eine kleine Sensation, denn der Wettbewerb mit dem Titel „Die andere Moderne" bietet Komponisten „eine Plattform, die sonst nicht existiert", so Rainer Maria Klaas. Der renommierte Pianist aus Dortmund wird an diesem Abend zwischen 18 und 21 Uhr alle zwanzig Wettbewerbsbeiträge auf dem Flügel interpretieren. Die Entscheidung über die Vergabe des mit 500 € dotierten Preises hingegen treffen – wie gesagt - die anwesenden Zuhörer.

Kommunikativ statt publikumsfern
Worum geht es bei der Ausschreibung, des zum sechsten Mal ausgelobten Titels? Martin Münch, der Initiator des mit dem Preis verbundenen Neckar-Musikfestivals (in das er seit fünf Jahren auch stets auch Lorsch mit einbezieht) sagt dazu: „Wir wollen beweisen, dass neue ernste Musik nicht automatisch unverdaulich, ausschließlich dissonant und Publikumsschreck-mäßig nach Donaueschingen oder Darmstadt klingen muss." Rainer Klaas formuliert es etwas weicher. Er möchte sich abgrenzen von der „Publikumsferne Neuer Musik", von „theoretisch konzipierter Musik, bei der das Klangerlebnis eher Nebensache oder Zufall ist". Und in der Ausschreibung liest man, dass es dem Neckar-Musikpreis um die Förderung von Musik geht, die „über klangsinnliche, seriöse Handwerklichkeit verfügt und die Kommunikation mit dem Hörer sucht". „Musik, die man stundenlang durch einen Fachmann erklären muss, um sie halbwegs genießbar zu machen", so Klaas, interessiere hier nicht.

Quer zum Mainstream
Das sei durchaus eine Nische „quer zum Mainstream", wie Münch sagt. Seit der ersten Preisauslobung haben rund 70 Komponierende teilgenommen, „die bei den meisten gängigen Komponistenwettbewerben keine Chance hätten". Was also wird durch diesen Preis befördert? Der Mut, sich überhaupt auf den Begriff der „Modernen Musik" einzulassen? Ja, sagt Klaas, was das Publikum angeht sei das sicherlich ein Aspekt. Obwohl ebenfalls klar ist, dass es „nicht um Hörer geht, die schon bei der kleinsten Dissonanz – etwa bei Beethoven, Chopin oder Debussy – zusammenzucken. Die müssen ihr Heil in einfacherer Musik suchen – warum auch nicht", so Klaas gelassen.

Vielseitige Mischung
Was am Ende in Lorsch zu hören sein wird, sei „eine äußerst vielseitige Mischung von Personalstilen und originellen Kompositionsansätzen, darunter wieder ein Dutzend Uraufführungen". Die Einreichungen dürfen maximal 5 Minuten lang sein, von jedem/r Einreichenden wird nur ein Stück ausgewählt. Rainer Klaas freut sich am meisten über Stücke mit „wirklich klavierspezifischer Klangsprache, (…)die letztlich das Klavier vergessen machen und es einem ermöglichen, sich einen komplexeren Klangkörper vorzustellen, etwa ein Streichquartett, ein Chor oder ein Orchester."

Gemeinsam mit den Gästen
Die Gäste bei diesem Wettbewerbskonzert werden natürlich eine Einführung in die Entstehung des Preises und Informationen zum Wettbewerbsprozedere bekommen. Außerdem zu den einzelnen Einreichungen durch Rainer Klaas. Klaas wird damit auch Martin Münch vertreten, der seinen Lebensmittelpunkt zur Zeit in Südamerika hat. Das bewährte Konzept der Gesprächskonzerte wird damit also ganz neu belebt werden – schon durch das gemeinsame, kommunikative Handeln von Interpret und Publikum, was die Preisvergabe am Ende des Abends zum Ziel hat.

Stärkung inbegriffen
Interessierte Gäste sollten sich in jedem Fall mehr Zeit als sonst für dieses sehr besondere Rathauskonzert nehmen: 18 bis 21 Uhr ist die Veranstaltungszeit, die – Pausen eingerechnet - realistisch erscheint. „Sicherlich wird es auch eine kleine Stärkung geben", so das initiierende Kulturamt: „Die Jury muss ja bei Kräften bleiben!" Unter anderem wird mit der Anwesenheit etlicher Komponisten gerechnet, die sich beteiligt haben, was auch dem Publikum Chancen bietet zur Nachfrage und zum Gespräch mit zeitgenössischen Musikschaffenden.

Ausnahmsweise wird es für dieses V. Rathauskonzert 2017 die Karten auch im Vorverkauf über das Kulturamt geben (Stiftstraße 1, Fon 0 62 51.59 67-503). Und: Ausnahmsweise kostet der Eintritt 12 Euro statt der üblichen 10 Euro.
4166 Z 


Der Interpret
Rainer Maria Klaas gilt mit rund 2000 aufgeführten Werken von etwa 900 Komponisten in allen Klavier-Genres als repertoirereichster europäischer Pianist. Er war Schüler von Detlef Kraus und Klaus Hellwig sowie Yara Bernette. 1977 absolvierte er sein Konzertexamen und gab in der Folge Meisterkurse und Konzerte in Europa, den USA, Ostasien und Israel. Klaas veröffentlichte zahlreiche CDs und wirkte bei vielen Rundfunkproduktionen und als Juror. Er ist Gründer und seit über 40 Jahren Leiter der integral::musiken Ruhr. Er gab das Piano-Jahrbuch heraus (Herausgeber und Verleger) und leitete von 1985 – 2002 eine Klavierklasse an der Musikhochschule Dortmund. Dort lebt er heute und widmet sich seither verstärkt der Dirigententätigkeit. Gefragt nach seiner ungewöhnlichen Bandbreite, nennt er als Grund „die Neugier, immer wieder neue Stücke in die Finger zu bekommen, die mich seit meinem 12. Lebensjahr umtreibt". Die Begabung, sich auch kurzfristig neue Stücke zu erschließen, kam dazu. Gefragt danach, ob er im aktuellen Neckar-Musikwettbewerb schon einen Favoriten habe sagt er: „Es gibt einige Stücke, die ich gerne im meinem aktuellen Repertoire behalten möchte."

Der Neckar-Musikpreis
Der Neckar-Musikpreis wird 2017 zum sechsten Mal im Rahmen des Neckar-Musikfestivals vergeben. Dessen Initiator ist der Pianist und Komponist Martin Münch. Etwa 70 Komponierende wurden bislang durch die Wettbewerbskonzerte präsentiert. Eingereicht werden können Klavierstücke bis zu einer Länge von max. 5 Minuten. Der Preis ist mit 500 €uro dotiert und wird durch das jeweils anwesende Publikum vergeben.

Die Lorscher Rathauskonzerte „3 von hier für uns"
Die Konzertreihe wird mit sechs Konzertabenden im Jahr im fünften Jahr künstlerisch von drei Profi-Musikern gestaltet: Thomas Adelberger, Martin Münch und Christoph Schöpsdau. Gemeinsam ist diesen, dass sie alle in Lorsch aufgewachsen sind. Auf Einladung der drei Künstler kommen MusikerInnen unterschiedlichster Couleur nach Lorsch. Bei den Lorscher Rathauskonzerten handelt es sich um Gesprächskonzerte.

Am 3. September findet von 18 – 21 Uhr im Alten Rathaus Lorsch unter dem Titel „Die andere Moderne" auf Einladung von Martin Münch ein Abend mit dem Pianisten Rainer Maria Klaas statt. Inhalt des Abends ist die Vorstellung sämtlicher Wettbewerbsbeiträge des 6. Neckar-Musikpreises 2017. Dabei vergibt das anwesende Publikum die mit 500 € dotierte Auszeichnung unter den 20 Wettbewerbseinsendungen. Der Interpret am Flügel ist Rainer Maria Klaas, Dortmund. Das Konzert ist Teil des Neckar-Musikfestivals 2017. 

Ausnahmsweise:
Ausnahmsweise wird es für dieses V. Rathauskonzert 2017 die Karten im Vorverkauf über das Lorscher Kulturamt geben (Stiftstraße 1, Fon 0 62 51.59 67-503). Ausnahmsweise kostet der Eintritt 12 Euro statt der üblichen 10 Euro. Kinder unter 10 Jahre zahlen keinen Eintritt. Ebenso die Mitglieder des Fördervereins des Neckar-Musikfestivals. Ausnahmsweise öffnet die Abendkasse ab 16.30 Uhr, die Abholung reservierter Karten muss bis 17 Uhr erfolgen.

Pressestelle der Stadt Lorsch im Kultur- und Tourismusamt, Fon 0 62 51/59 67-5 01, KULTour@lorsch.de

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Am Montag, dem 4. September 2017 findet unter dem Motto „Musik für Hörer" im Rahmen des Neckar-Musikfestivals ein Konzert statt, das Klavierwerke in der Ästhetik der „Anderen Moderne" präsentiert. Der renommierte Dortmun- der Pianist Rainer Maria Klaas gestaltet um 20 Uhr in Schloss Wolfsbrunnen bei Heidelberg ein Konzert, mit Stücken, die folgenden Kriterien entsprechen: Ernste Musik, die anstelle der avant- garde-typischen Zwänge zu „Brechung" oder „Verfremdung" erweitert tonal, klangzentrenharmonisch oder modal operiert, eingebettet ist in eine persön- lich weiterentwickelte Tradition, Wert legt auf klangsinnliche, seriöse Hand- werklichkeit und die Kommunikation mit dem Hörer sucht.
Das Konzert enthält eine Kurzfassung des Programms vom Vortage in Lorsch (Wettbewerb um den Kompositionspreis des Neckar-Musikfestivals 2017), er- gänzt um zwei Gedenkwerke sowie eine größere Suite von Martin Münch, die er am Rio de la Plata geschrieben und Rainer Klaas zur Uraufführung an- vertraut hat.

Ticket-Vorverkauf für die Konzerte des Neckar-Musikfestivals bei RESERVIX:

Mit freundlicher Unterstützung der
Guttman Family Donor Advised Fund gGmbH

Die Konzerte im Heilbronner Raum finden statt mit freundlicher Unterstützung der

!!! Bitte benutzen Sie in Zukunft für Ihre Kommunikation mit uns nicht mehr die alten Mail-Adressen info@neckar-musikfestival.de oder info@neckarfestival.de sondern ausschliesslich neckar-musikfestival@piano-international.de !!!

Wir danken allen Partnern, Förderern, Sponsoren und freuen uns auf Ihren Besuch!


Mit musikalischen Grüßen

Martin Münch

- - -

Neckar-Musikfestival
Eintrittspreise: Normalpreis Vorverkauf 12 Euro / erm. 8 Euro, Abendkasse 3 Euro Zuschlag (N).
Reduzierter Preis: Vorverkauf 7 Euro / erm. 5 Euro, Abendkasse 3 Euro Zuschlag (R)
Konzerte zum Sonderpreis: Abendkasse und VVK 6 Euro (S).
Partnerkonzerte eigene Preise, mit PianoCard ermäßigt (P).
Concertino Weinsberg Eintritt frei (F).
PianoCard (Abo für das Hauptprogramm für Mitglieder im NMF-Förderverein): 50 Euro
Infos: www.neckarmusikfestival.de
Änderungen vorbehalten


Wir danken unseren Partnern und Förderern 2015/16/17:

Stiftung Landesbank Baden-Württemberg
Guttman Family Donor Advised Fund gGmbH
Volksbank Heilbronn

Baden-Württemberg Stiftung

Golfclub Heidelberg Lobenfeld
Stiftung Deutsche Pfandbriefbank
Gemeinde und Kulturstiftung Neckarwestheim
Kulturamt der Stadt Heidelberg - Kulturamt Bad Wimpfen - Stadt Gundelsheim

Klinikum am Weissenhof Weinsberg - Kulturetta Gundelsheim

Volksbank Kraichgau - Raiffeisenbank Elztal
Istituto Italiano di Cultura Stuttgart
Alexander Glasunow Stiftung München

Regierungspräsidium Karlsruhe
Augustinum Heidelberg
Rudolf Jung - Siegelsbach

Peter van Bodegom, Heidelberg - Georg Seyfarth, Heidelberg
Manuela Janicki, Karlsruhe - Dietrich Haag - Heidelberg

Schlosshotel und -restaurant Liebenstein - VHS Edingen-Neckarhausen
Gemeinde Dallau - Kulturamt Bad Rappenau
Kulturamt und Musikschule Viernheim - Kulturschmiede Neckargartach Heilbronn
Humanistisches Zentrum Stuttgart - Freie Musikschule Heidelberg
Gemeinde Rechberghausen - Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim
Jahrhundertwende-Gesellschaft Heidelberg - Schloss Wolfsbrunnen Heidelberg
Musikwissenschaftliches Institut der Universität Tübingen

sowie allen weiteren Partnern
www.neckarmusikfestival.de

Das Team des Neckar-Musikfestivals 2017:
Martin Münch (VisdP), 
Herta Neulist,
Walter Tydecks, Liane Opitz, Beatrice Leonhardt

Rahmenprogramm:
Dorothea von Albrecht und Barbara Rosnitschek

- - -

P.S. Wenn Sie den Newsletter nicht mehr erhalten moechten genügt eine kurze "Unsubscribe"-Nachricht.
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Mittwoch, 30. August 2017

VORSCHAU :: Neckar-Musikfestival im September und Oktober :: Lorsch, Heidelberg, Weinsberg, Dallau, Bad Rappenau, Beilstein, Bad Wimpfen, Stuttgart :: Infobrief Neckarfestival 9

Sehr geehrte Damen und Herren,
 liebe Freunde des Neckar-Musikfestivals,

lesen Sie im heutigen Newsletter die folgenden Informationen zu den prallen, attraktiven und musikalisch auf höchstem Niveau angesiedelten beiden nächsten Festival-Monaten:
  1. Neckar-Musikfestival im September und Oktober
  2. Ticket-Vorverkauf bei RESERVIX
  3. Änderung der Adresse und eMail-Adresse des Neckar-Musikfestivals
Wir freuen uns wie immer auf Ihren geschätzten Besuch unserer Konzerte.

Mit besten musikalischen Grüßen

Martin Münch

Komponist und Pianist
Festivalleiter Neckar-Musikfestival
www.neckarmusikfestival.de
www.martin-muench.de

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1.) Das Neckar-Musikfestival im September und Oktober

So. 3. Sept. 2017, Lorsch, Nibelungensaal im Alten Rathaus, 18h
Die andere Moderne
20 Komponisten mit zeitgenössischem Wohlklang/Publikumspreis
Rainer Klaas (Dortmund), Klavier (R)

Mo. 4. Sept. 2017, Heidelberg, Schloss Wolfsbrunnen, 20 Uhr
Die andere Moderne
Das Preisträgerstück 2017 & Werke von Komponisten der „Anderen Moderne"
Rainer Klaas (Dortmund), Klavier (S)

Di. 5. Sept. 2017, Klinikum am Weissenhof, Festsaal, 19:30 Uhr
Reflexionen
Couperin-Ravel, Händel-Brahms
Zsuzsa Kollár (Budapest), Klavier (F)

Mi. 6. Sept. 2017, Schloss Dallau, 19:30 Uhr
Reflexionen
Münch und Couperin-Ravel
Zsuzsa Kollár (Budapest), Klavier (S)

Sa. 9. Sept. 2017, Wasserschloss Bad Rappenau, 19:30 Uhr
Reflexionen
Münch und Händel-Brahms
Zsuzsa Kollár (Budapest), Klavier (S)

So. 10. Sept. 2017, Schloss Beilstein, 19:30 Uhr
Reflexionen
Münch und Couperin-Ravel
Zsuzsa Kollár (Budapest), Klavier (S)

So. 8. Okt. 2017, Bad Wimpfen, Altes Spital, 17 Uhr
Virtuoser Klavierzauber
Liszt, Münch, Alkan
Emanuele Delucchi (La Spezia), Klavier (N)
Mo. 9. Okt. 2017, Heidelberg, Schloss Wolfsbrunnen, 20 Uhr
Virtuoser Klavierzauber
Chopin, Godowsky und weiteres musikalisches Feuerwerk
Emanuele Delucchi (La Spezia), Klavier (S)

Di. 10. Okt. 2017, Schloss Dallau, 19:30 Uhr
Virtuoser Klavierzauber
Chopin, Godowsky und weiteres musikalisches Feuerwerk
Emanuele Delucchi (La Spezia), Klavier (S)

Mi. 11. Okt. 2017 Klinikum am Weissenhof, Festsaal, 19:30 Uhr
Leyenda – Harfenzauber
Scarlatti, Paradisi, Dussek, Saint-Saens, Albéniz, Satie
Emanuela Battigelli, Harfe (F)

Do. 12. Okt. 2017, Humanistisches Zentrum Stuttgart, 19 Uhr
Virtuoser Klavierzauber
Chopin, Godowsky und weiteres musikalisches Feuerwerk
Emanuele Delucchi (La Spezia), Klavier (S)

Das genaue Festivalprogramm finden Sie auf
Dort können auch die Abendprogramme der kommenden Konzerte heruntergeladen werden.

Eintrittspreise

(N) Normalpreis: VVK 12 Euro, Abendkasse (AK) 15 Euro,
     ermäßigt VVK 8 Euro, AK 11 Euro, mit PianoCard frei
(R) Reduzierter Preis: VVK 10 Euro, AK 7 Euro,
     ermäßigt VVK 5 Euro, AK 8 Euro, mit PianoCard frei
(S) Sonderpreis: VVK/AK einheitlich 6 Euro, mit PianoCard frei
(E) Eigene Preise: siehe Partnerseite, mit PianoCard ermäßigt
(F) Eintritt frei

Änderungen vorbehalten

Bitte beachten Sie auch unsere Präsenz auf Facebook:
und

Wir freuen uns über Ihre Freundschaftsanfragen und Ihre „Likes" !

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2.) Ticket-Vorverkauf bei RESERVIX

Bestellen Sie einfach, sicher und bequem  
Karten auf www.neckarmusikfestival.de  

Direct-Link:
http://www.reservix.de/off/login_check.php?id=c6ec16e8cf3cd5077514ebef590a1f763d4616b372ef8900411779bf6bedf213&vID=13106

Karten sind an nahezu allen Vorverkaufsstellen der Neckar-Region erhältlich.

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3.) Änderung der Adresse und eMail-Adresse des Neckar-Musikfestivals

Da uns immer noch Post an die alte Adresse erreicht hier erneut:

Die Adresse von drei mit dem Neckar-Musikfestival in Zusammenhang 
stehenden Vereinigungen / Firmen haben sich geändert:

Förderverein Neckar-Musikfestival eV („Freunde des Neckar-Musikfestivals" eV)
Piano International eV
Martin Münch Musikverlag („Edition Prometheus")

Sitz:
c/o M. Münch und H. Neulist
Römerstrasse 24
69115 Heidelberg

Postadresse:
Postfach 120514
69067 Heidelberg

Die alte Adresse
Bussemergasse 18
69117 Heidelberg
gilt nicht mehr.

Die aktuellen eMail-Adressen sind:

Förderverein Neckar-Musikfestival eV <neckar-musikfestival@piano-international.de>
Piano International eV <info@piano-international.de>
Martin Münch Musikverlag <info@edition-prometheus.de>
Martin Münch <info@martin-muench.de>

Wir bitten freundlich in Zukunft diese Adressen zu verwenden, die alten info@neckar-musikfestival.de und info@neckarfestival.de wurden abgeschaltet. Da das Postfach nicht regelmäßig geleert wird bitten wir zudem um Ihre Korrespondenz in elektronischer Form.

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Neckar-Musikfestival
Eintrittspreise: Normalpreis Vorverkauf 12 Euro / erm. 8 Euro, Abendkasse 3 Euro Zuschlag (N).
Reduzierter Preis: Vorverkauf 7 Euro / erm. 5 Euro, Abendkasse 3 Euro Zuschlag (R)
Konzerte zum Sonderpreis: Abendkasse und VVK 6 Euro (S).
Partnerkonzerte eigene Preise, mit PianoCard ermäßigt (P).
Concertino Weinsberg Eintritt frei (F).
PianoCard (Abo für das Hauptprogramm für Mitglieder im NMF-Förderverein): 50 Euro
Infos: www.neckarmusikfestival.de
Änderungen vorbehalten


Wir danken unseren Partnern und Förderern 2015/16/17:

Stiftung Landesbank Baden-Württemberg
Guttman Family Donor Advised Fund gGmbH
Volksbank Heilbronn
Raiffeisenbank Elztal

Baden-Württemberg Stiftung

Golfclub Heidelberg Lobenfeld
Stiftung Deutsche Pfandbriefbank
Gemeinde und Kulturstiftung Neckarwestheim
Kulturamt der Stadt Heidelberg - Kulturamt Bad Wimpfen - Stadt Gundelsheim

Klinikum am Weissenhof Weinsberg - Kulturetta Gundelsheim

Volksbank Kraichgau
Istituto Italiano di Cultura Stuttgart
Alexander Glasunow Stiftung München
Regierungspräsidium Karlsruhe
Augustinum Heidelberg
Rudolf Jung - Siegelsbach

Peter van Bodegom, Heidelberg - Georg Seyfarth, Heidelberg
Manuela Janicki, Karlsruhe - Dietrich Haag - Heidelberg

Schlosshotel und -restaurant Liebenstein - VHS Edingen-Neckarhausen
Gemeinde Dallau - Kulturamt Bad Rappenau
Kulturamt und Musikschule Viernheim - Kulturschmiede Neckargartach Heilbronn
Humanistisches Zentrum Stuttgart - Freie Musikschule Heidelberg
Gemeinde Rechberghausen - Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim
Jahrhundertwende-Gesellschaft Heidelberg - Schloss Wolfsbrunnen Heidelberg
Musikwissenschaftliches Institut der Universität Tübingen

sowie allen weiteren Partnern
www.neckarmusikfestival.de

Das Team des Neckar-Musikfestivals 2017:
Martin Münch (VisdP),
Herta Neulist,
Walter Tydecks, Liane Opitz, Beatrice Leonhardt

Rahmenprogramm:
Dorothea von Albrecht und Barbara Rosnitschek

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P.S. Wenn Sie den Newsletter nicht mehr erhalten moechten genügt eine kurze "Unsubscribe"-Nachricht.
   Auch für eine Info bei eventuellem doppelten Erhalt sind wir dankbar.

Montag, 28. August 2017

HINTERGRUNDINFO :: 4.9 Heidelberg, 6.9. Dallau, 9.9. Bad Rappenau, 10.9. Beilstein :: 2 URAUFFÜHRUNGEN Martin Münch :: Infobrief Neckar-Musikfestival und M. Münch 9


Sehr geehrte Damen und Herren,
 liebe Freunde des Neckar-Musikfestivals und der Musik von Martin Münch,

mit diesem Infobrief möchte ich die Freunde meiner Musik gerne über die unmittelbar bevorstehenden Uraufführungen zweier wichtiger und höchst gegensätzlicher neuer Werke aus meiner Feder informieren. Sie finden statt am

Mo. 4. Sept. 2017, Heidelberg, Schloss Wolfsbrunnen, 20 Uhr
Martin Münch:
SUITE RIOPLATENSE op. 56
Rainer Klaas Klavier

und am

Mi. 6. Sept. 2017, Schloss Dallau, 19:30 Uhr
Sa. 9. Sept. 2017, Wasserschloss Bad Rappenau, 19:30 Uhr
So. 10. Sept. 2017, Schloss Beilstein, 19:30 Uhr
Martin Münch:
IMPRESSIONS MÉDITATIVES (Heft 1-5 komplett) op. 53
Zsuzsa Kollár, Klavier

Der geneigten Zuhörerschaft möchte ich hier einige Hintergrundinformationen zu diesen beiden neuen Werken zur Kenntnis bringen.


Zur SUITE RIOPLATENSE:

Wie Ihnen durch die vergangenen Infobriefe und aus dem Interview mit der Heilbronner Stimme bekannt geworden ist, lebe ich seit 2016 am Rio de la Plata. Die 2016/17 entstandene Suite Rioplatense op. 56 ist klanglicher Ausdruck dieser neuen Umgebung, welche historisch durch Tango und Milonga, aktuell durch Salsa, Samba und andere südamerikanische Unterhaltungs- und Tanzmusik geprägt ist. Mein op. 56 ist eine sechsteilige Suite, die aus vier Tangos, einer Tango-Milonga und einem Walzer besteht. Dabei ist es weder so, dass ich vor dieser Suite nie einen Tango geschrieben hätte, noch so, dass ich im Laufe meiner kompositorischen Karriere im reinen Elfenbeinturm der „entkörperlichten" Musik verblieben wäre und mich nie irgendeiner Tanzform zugewandt hätte. Meine Suite Omaggi op. 35c beispielsweise enthält zwei Tangos, meine Kammersymphonie op. 20 endet mit einem Tango, und es gibt von mir an anderen Tanzformen vor allem zahlreiche Walzer, Valse Boston, aber auch Foxtrott, Blues und ältere Tänze wie Tarantella, Ragtime oder Sarabande.

Musikwissenschaftler werden möglicherweise eines Tages den Unterschied zwischen europäischem und südamerikanischem Tango als Einflüsse auch in meiner Suite festmachen wollen bzw. können, sowohl was den klassischen Tango Rioplatense im Stil eines Carlos Gardel oder z.B. der berühmten „Cumparsita" als auch den vom sambaartigen 3+3+2-Rhythmus geprägten Tango moderno von Astor Piazzolla betrifft, im Gegensatz zum europäischen Tango wie etwa der berühmten „Jalousie" oder den stilbildenden Tangos etwa eines Friedrich Hollaender („Der Wind hat mir ein Lied erzählt"). Die Herausforderung bei diesen kurzen, jeweils nur eineinhalb bis zwei Minuten langen Stücken, bestand für mich darin, zum einen dem Stil, in dem ich zuhause bin, den ich mir über die Jahre erarbeitet habe und in dem ich mich wohl und mit mir selbst identifiziert fühle, treu zu bleiben, und zum anderen die Welt des Tangos für mich zu entdecken zu beginnen, zu adaptieren und mit meinem Stil zu verbinden. Ich sage bewusst, zu beginnen, denn dieser Prozess steht erst am Anfang und ist bei weitem noch nicht abgeschlossen. Vielleicht wird es irgendwann eine zweite oder sogar 3. Suite Rioplatense geben, die diese Aneignung noch viel weiter voranbringt.

Die einzelnen Stücke haben einen äußerst unterschiedlichen Charakter, angefangen vom sambaartigen Tango de remolino (Wirbeltango) mit seiner flüchtigen Piazzolla-Anmutung im Mittelteil, über einen in typisch eigener Klangsprache gehaltenen langsamen Walzer, einem träge-lasciven Tango-Milonga, zwei auf die spanische Vergangenheit der beiden Länder des Rio de la Plata verweisenden Beiträgen (Tango Andaluz und Tango-Habanera) sowie einem entfernt an meinem zweiten Klavierkonzert anknüpfenden und dessen fatale Grundstimmung ins frisch-kokette wandelnden Tango verde. Mir war daran gelegen, mit kurzen, schlaglichtartigen Stücken, ein breites Spektrum aufzuspannen und eine charakteristische Stimmung zu erzeugen, die einen lebensfrohen Gegensatz zu meinen zu einem guten Teil sehr meditativen und spirituell geprägten Stücken der vergangenen acht Jahre darstellt. Die Reihenfolge der Entstehungsgeschichte der Kompositionen ist übrigens nicht mit der für die Aufführung vorgesehenen Reihenfolge identisch, die ich aus dramaturgischen Gründen vorgenommen habe, um zwei besonders effektvolle Tangos am Anfang und am Schluss stehen zu haben. Die Uraufführung habe ich meinem geschätzten Freund und Kollegen Rainer Klaas anvertraut, die südamerikanische Erstaufführung werde ich im kommenden Jahr in einem internationalen Klavierfestival selbst vornehmen.

(Am Vortag unbedingt ebenfalls mitzuerleben: DIE ANDERE MODERNE mit Rainer Klaas am Klavier, 3.9.2017 Lorsch, Nibelungensaal im Alten Rathaus, 18 Uhr.  Nähere Infos auch hierzu folgen.)


Zu den IMPRESSIONS MÉDITATIVES

Der umfangreiche, dichte Zyklus der Impressions Méditatives op, 53 besteht aus insgesamt 5 Heften, ist meiner Lebensgefährtin Herta Neulist gewidmet und hat die stattliche Dauer von knapp einer Stunde. Das 1. und 4. Heft habe ich im Rahmen des Neckar-Musikfestivals schon aufgeführt, das 2. ist noch in Europa, das 3. und 5. in Südamerika entstanden. Ich freue mich, dass ich meine geschätzte ungarische Kollegin Zsuzsa Kollár für die Uraufführung des nunmehr vollständigen Zyklus gewinnen konnte. Tatsächlich wurde er nicht so knapp vollendet wie Beethovens Chorfantasie, von der berichtet wird, dass Beethoven bis zur letzten Minute vor der Aufführung die Orchestrierung (immerhin fast) fertig stellte und dann den fehlenden Klavierpart kurzerhand improvisierte. In diesem Fall habe ich den letzten Ton (des zuletzt abgeschlossenen dritten Heftes) immerhin drei Wochen vor der Uraufführung komponiert und nach Ungarn geschickt - sinnvollerweise nicht auf dem Postweg, denn der dauert 3-5 Wochen. Die anderen Teile lagen schon deutlich länger vor. Aber so völlig ohne den Druck der nahenden Aufführung komponiert wohl kaum ein Komponist, ein Blick in die Musikgeschichtsbücher lehrt uns dies ausführlich.

Wer meine Ästhetik kennt, weiss, dass ich in der Tradition verwurzelt bin wie wenig andere aktuelle Komponisten-Kollegen, und gleichzeitig Wert darauf lege, dass man meiner Musik anhört, dass sie in unserer heutigen Zeit entstanden ist. Da ich nicht bereit bin, die Avantgarde à la Donaueschingen und Darmstadt (die „Leuchttürme" des Genres) mitzumachen, klingt meine Musik fast nie atonal, gleichzeitig allerdings auch nicht naiv-tonal, sie betreibt keine Effekthascherei, versucht nicht gewaltsam neu oder spektakulär zu sein, zu verfremden oder (mit) etwas zu brechen, sondern die Tradition evolutionär in unsere heutige Zeit fortzuführen und dabei die musikalischen Anliegen so verständlich, wirksam, eindringlich und „verführerisch" wie möglich zur Geltung zu bringen. Wie ich dies auch in den Kriterien der „Anderen Moderne" so schön formuliert habe: „Ernste Musik, die (…) erweitert tonal, klangzentrenharmonisch oder modal operiert, eingebettet ist in eine persönlich weiterentwickelte Tradition, Wert legt auf klangsinnliche, seriöse Handwerklichkeit und die Kommunikation mit dem Hörer sucht."

Die Besonderheit der Impressions Méditatives liegt nun darin, dass es sich bei ihnen, jenseits dieser grundsätzlichen musikästhetischen Einbettung und ihrer extensiven Dauer, eigentlich um eine Gedichtsammlung handelt, also um verschiedenartigste musikalische Verdichtungen. Diese haben teilweise architektonisch-streng-rationalen, teilweise improvisatorisch-fliessenden, teilweise auch blitzlichtartig-kurz aufleuchtenden Charakter. Das mit über 20 Minuten längste 1. Heft ist eine Abwechslung von 6 Charakterstücken (die auch den Titel „Impressions méditatives" tragen) mit ebenso vielen säkularen Chorälen. Seit meiner Abwendung von der Religion habe ich immer wieder bedauert, dass einem Atheisten der kulturelle Wertgegenstand eines „Chorals" im nicht-religiösen Bereich nicht zur Verfügung steht und hatte das Bedürfnis hier Abhilfe zu schaffen. Die Melodien sind sehr einfach, fast gregorianischen Chorälen nachempfunden, aber es hängen, wie riesige Lasten, tonnenschwere Harmonien darunter. Ausnahmen machen davon nur zwei, die ich tatsächlich, nicht im Stil Schönbergs sondern anknüpfend an dem Saties und Hauers, in einer modalen Zwölftontechnik komponiert habe. Im kürzeren 2. Heft finden sich ebenfalls zwei profane Choräle, die dem gleichen Geist und Bedürfnis entsprungen sind, verinnerlichte Spiritualität auch für Atheisten, Agnostiker und säkular denkende Menschen musikalisch verfügbar zu machen. Diese rahmen, wie schon meine Meditations sérieuses op. 47 aus dem Jahr 2010, zwei Girlanden ein, sich anmutig abwärts drehende, ornamenthafte Stücke, und einen zentralen meditativen Rückzugsort. 

Das dritte Heft bietet eine Sammlung von drei verdichteten, der Introspektion verpflichteten, langsamen Walzern, über die ich der Interpretin schrieb: „Meinerseits habe ich das Gefühl, dass mir darin eine Kondensierung meines Stils aufs sehr Einfache und Wesentliche gelungen ist". Früher habe ich bei Komponisten nie verstanden, woher der Impuls kommt, ab einem bestimmten Alter „musikalisch abzuspecken". Jetzt weiss ich es, zumindest immer einmal wieder. Das 4. Heft ist von der Klangsprache her womöglich am schärfsten formuliert, gleichzeitig bleibt diese in die meditative Grundstimmung farbiger und gleichzeitig verinnerlichter musikalischer Impressionen eingebettet. Das zentrale Stück dieses vorletzten Heftes ist ebenfalls eine sanft schillernde Girlande. Das mit fünf Minuten Dauer kürzeste abschliessende 5. Heft greift den Gedanken der nicht-religiös gebundenen Choräle auf und umrahmt mit diesen zur kurzen „Invocation" verdichteten „Anrufungen" (auf, wie in den anderen Heften auch, wiederum spiegelsymmetrische Weise) eine eher epische, nachdenkliche und klangsinnliche „Impression méditative centrale". Ein 24-sätziges Werk möchte in die Welt und harrt seiner Geburt, der musikalischen Uraufführung.

 

Uraufführung des gesamten Zyklus

Impressions méditatives op. 53 Heft 1

Impression méditative No.1 - Choral séculier No.1 - Impression méditative No.2 - Choral séculier No.2 Impression méditative No.3 - Choral No.3 (Choral dodécaphonique, á la maniére de Satie) Choral séculier No.4 - Impression méditative No.4 - Choral séculier No.5 - Impression méditative No.5 Choral séculier No.6 (Choral dodécaphonique, á la maniére de J.M.Hauer) - Impression méditative No.6

Impressions méditatives op. 53a Heft 2

Chorale profane No 1 - Guirlande-Scherzo - Retraite meditative - Guirlande lumineuse - Chorale profane No.° 2

Impressions méditatives op. 53b Heft 3

Trois Valses lentes introspectives

Impressions méditatives op. 53c Heft 4

Larghetto meditativo - Guirlande - Larghetto meditativo

Impressions méditatives, op. 53d Heft 5

Invocation laique spirituelle No. 1 - Impression méditative centrale - Invocation laique spirituelle No. 2 


Ticket-Vorverkauf für die Konzerte des Neckar-Musikfestivals bei RESERVIX:

Die Konzerte des zweiten Halbjahres werden gefördert von den
Stiftungen Landesbank Baden-Württemberg


Wir danken der 
Guttman Family Donor Advised Fund gGmbH

Mit freundlicher Unterstützung der Konzerte im Heilbronner Raum durch die

!!! Bitte benutzen Sie in Zukunft für Ihre Kommunikation mit uns nicht mehr die alten Mail-Adressen info@neckar-musikfestival.de oder info@neckarfestival.de sondern ausschliesslich neckar-musikfestival@piano-international.de !!!

Wir danken wie immer allen Partnern, Förderern, Sponsoren und freuen uns auf Ihren Besuch!


Mit musikalischen Grüßen

Martin Münch

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Neckar-Musikfestival
Eintrittspreise: Normalpreis Vorverkauf 12 Euro / erm. 8 Euro, Abendkasse 3 Euro Zuschlag (N).
Reduzierter Preis: Vorverkauf 7 Euro / erm. 5 Euro, Abendkasse 3 Euro Zuschlag (R)
Konzerte zum Sonderpreis: Abendkasse und VVK 6 Euro (S).
Partnerkonzerte eigene Preise, mit PianoCard ermäßigt (P).
Concertino Weinsberg Eintritt frei (F).
PianoCard (Abo für das Hauptprogramm für Mitglieder im NMF-Förderverein): 50 Euro
Infos: www.neckarmusikfestival.de
Änderungen vorbehalten


Wir danken unseren Partnern und Förderern 2015/16/17:

Baden-Württemberg Stiftung

Golfclub Heidelberg Lobenfeld
Stiftung Deutsche Pfandbriefbank
Gemeinde und Kulturstiftung Neckarwestheim
Kulturamt der Stadt Heidelberg - Kulturamt Bad Wimpfen - Stadt Gundelsheim

Klinikum am Weissenhof Weinsberg - Kulturetta Gundelsheim

Volksbank Kraichgau - Volksbank Heilbronn - Raiffeisenbank Elztal
Istituto Italiano di Cultura Stuttgart
Alexander Glasunow Stiftung München
Guttman Family Donor Advised Fund gGmbH

Landesbank Baden-Württemberg
Regierungspräsidium Karlsruhe
Augustinum Heidelberg
Rudolf Jung - Siegelsbach

Peter van Bodegom, Heidelberg - Georg Seyfarth, Heidelberg
Manuela Janicki, Karlsruhe - Dietrich Haag - Heidelberg

Schlosshotel und -restaurant Liebenstein - VHS Edingen-Neckarhausen
Gemeinde Dallau - Kulturamt Bad Rappenau
Kulturamt und Musikschule Viernheim - Kulturschmiede Neckargartach Heilbronn
Humanistisches Zentrum Stuttgart - Freie Musikschule Heidelberg
Gemeinde Rechberghausen - Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim
Jahrhundertwende-Gesellschaft Heidelberg - Schloss Wolfsbrunnen Heidelberg
Musikwissenschaftliches Institut der Universität Tübingen

sowie allen weiteren Partnern
www.neckarmusikfestival.de

Das Team des Neckar-Musikfestivals 2017:
Martin Münch (VisdP), 
Herta Neulist,
Walter Tydecks, Liane Opitz, Beatrice Leonhardt

Rahmenprogramm:
Dorothea von Albrecht und Barbara Rosnitschek

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   Auch für eine Info bei eventuellem doppelten Erhalt sind wir dankbar.